Marché international (4600 Mitarbeiter, Zürich CH)
Marché bietet gesunde und schnelle Restauration auf hohem Niveau, besonders an Autobahnen und in Flughäfen Europas, aber auch z.B. in Kanada und Singapur. Dazu kommen Stadtrestaurants, Hotels, Naturbäckereien und eine gesunde Hamburgerkette (Cindys Diner). Marché gewinnt regelmäßig Awards für die besten Autobahnrestaurants in Europa.
Die Zusammenarbeit mit der HR-Chefin in Konzeption und Training erleben wir als sehr produktiv. Herausfordernd für die Führungskräfte ist die Zusammenarbeit von Menschen aus mehr als 70 Nationen und in Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten. Das Produktniveau soll überall durchgängig hoch sein und die Zusammenarbeit soll auch in den unvermeidbaren Stressphasen so verlaufen, dass die Fröhlichkeit der Mitarbeiter auf die Gäste überspringt und für lebensfreudige Reisemomente bei den Gästen sorgt.
Unsere Aufgabe ist es, den Managern zu helfen, einerseits ergebnisorientiert und konsequent zu führen, andererseits Vertrauen, Loyalität und Arbeitsfreude im Team zu stärken.
Alpla Werke (10.800 Mitarbeiter, Hard A)
Wenige Menschen kennen Alpla, aber praktisch jeder Mensch verwendet Alpla-Produkte, z.B. Flaschen für Ketchup, Cola oder Dusch-Gel. In der zentralen Entwicklungsabteilung in Vorarlberg werden die Guss- oder Blaswerkzeuge für die einzelnen Fabriken entwickelt. Die Packaging-Managerinnen und Manager organisieren den Produktionsprozess der Werkzeuge im Auftrag der Kunden und agieren in einem komplexen und dynamischen Netzwerk von Verkauf, Technik und den 128 Fabriken in 37 Ländern weltweit.
Unsere Herausforderung: Die Kultur des Dialogs in einem hochdynamischen und schnell wachsenden Konzern zu stärken und für Menschlichkeit in einem ausgeprägten Maschinenumfeld Raum zu schaffen, damit die schwierige Arbeit dauerhaft motiviert und mit Freude geschehen kann.
Dorfinstallateur (120 Mitarbeiter, Götzis A)
Der Dorfinstallateur ist eine der originellsten Organisationen im deutschsprachigen Raum, was Kooperation und Mitunternehmertum betrifft. Viele Auszeichnungen und Preise (2 Staatspreise) sowie eine hohe Wertschätzung in Fachkreisen des Handwerks und der Organisation zeugen davon. Da sich praktisch jeder Mitarbeiter für Kundenzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit und Arbeitsfreude zuständig fühlt, ist es kein Wunder, dass der Dorfinstallateur auch in Krisenjahren gute Ergebnisse schafft und dabei doch anständige Gehälter zahlen kann.
Praktisch jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin ist in Lernprozesse eingebunden und kann an der ständigen Verbesserung der Organisation mitgestalten. Andererseits muss auch jeder und jede für Leistung und Verhalten gerade stehen, und zwar nicht nur vor den Chefs, sondern auch vor Kollegen und fallweise selbst vor unterstellten Mitarbeitern. Der oberste Souverän, sagt der Geschäftsführer, ist das Unternehmen: „Ich bemühe mich das zu tun, was das Unternehmen von mir verlangt“. Und er muss sich auch verantworten vor den Gesellschaftern, von denen übrigens der Großteil die Lehre im Betrieb gemacht hat.
Vieles ist wirklich neu und vorbildhaft, was hier entwickelt wird, z.B. die dezentrale Struktur selbstverantwortlicher Mitunternehmer mit zentralem Service-Center (die auf den legendären Gründer Arnold Feuerstein zurückgeht), die Kooperation von 4 Handwerksbetrieben im Projekt Vollbad, die Mitsprache von Monteuren bei der Gestaltung der Strukturen und Prozesse, die konsequente ökologische Orientierung bei Produkten, die Aufstiegsmöglichkeiten einfacher Arbeiter bis hin zu Mitgesellschaftern, usw.
Unsere Herausforderung: Die lernende Organisation konsequent verwirklichen. Die Beratung vollzieht sich durchgängig im Dialog mit dem Geschäftsführer und anderen Führungskräften, wobei wir uns gegenseitig ständig korrigieren, wie es sich für eine konsequente Prozessberatung auch gehört.